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Die Gemeinde Arucas belegt eine Fläche von rund 33 km² im Norden von Gran Canaria. Sie zieht sich von der Küste bis in die Mittellagen über 600 Meter über dem Meeresspiegel. Es handelt sich um ein von Menschenhand verändertes Gebiet, wo Siedlungen (mehr oder weniger verstreute Ortschaften), landwirtschaftliche Anbaugebiete und die verschiedenen dazugehörigen Infrastrukturen (Wasserstellen, Bewässerungsgräben, Terrassenbeete, etc.) weitgehend jene Landschaft definieren, die man heutzutage hier bewundern kann.

Der Ort Arucas liegt von der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria rund 12 Kilometer entfernt und ist über die Autobahn des Nordens zu erreichen. Er befindet sich an der südlichen Hangseite des gleichnamigen Berges, ein Vulkan mit stark ausgeprägtem Relief, dessen Lavamassen mit ihrer Ankunft an der Nordküste eine Plattform gebildet haben, die sich sanft zum Meer hinabneigt. Das Auftauchen des Vulkans führte zu einer Schließung ehemaliger Schluchten und bildete auf der Südseite ein tiefes Tal, das sich später mit Ablagerungen auffüllte, bis schließlich das heutige Vega de Arucas, bzw. lokal unter dem Namen Las Vegas bekannte Tal entstanden ist. Im Landesinneren zeigt sich die Topografie recht uneben und fragmentiert. Dabei stechen insbesondere die Bergrücken Riquiánez im Osten der Gemeinde und der Lomo Jurgón in zentraler Lage ins Auge. Am westlichen Rand trifft man auf den Bergrücken Tomás de León.