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Die Anfänge dieser Fabrik lassen sich auf das Jahr 1883 zurückführen, als Alfonso Gourié sich überlegt hatte, ein Gewerbe einzurichten, um die Produktion von Zuckerrohr einzuleiten.

Das Gefüge hat einen besonders schönen Kamin aus Ziegelsteinen, eines der wenigen Modelle, das auf der Insel noch erhalten ist.
Am 9. August 1884 wurde die „Fabrik” zur großen Freude der Bevölkerung eröffnet, denn ihr Bestehen garantierte die Versorgung zahlreicher Familien. Zehn Jahre später wurden ein Dynamo und elektrische Materialien für die Beleuchtung angeschafft. Im Jahre 1909 erwarben die Besitzer der San Pedro-Fabrik einen neuen Destillierapparat, der die Schnapsproduktion ansteigen ließ.

1920 musste der Industriebetrieb seine Pforten schließen. Die alte Maschinerie der Zuckerverarbeitung wurde abgebaut und verkauft. Und dennoch blieb die Brennerei San Pedro intakt. Zwanzig Jahre später konnte die Industrie erneut gestärkt und die Verkaufszahlen dank Alfredo Martín Reyes gesteigert werden. Er sorgte für die Einführung des Paradeproduktes der „Fabrik”: Den Arehucas-Rum. 1965 stand die „Fabrik” unter dem neuen Namen der Handelsmarke „Destilerías Arehucas, S.A." wieder auf.
Die Fabrik beherbergt heutzutage eine der wichtigsten Rumkellereien Europas.

 


In 6.000 amerikanischen Eichenfässern wird der hervorragende Arehucas-Branntwein gelagert, eine echte Qualitätsgarantie für sämtliche Produkte. Neben der Bodega befinden sich die Flaschenabfüllzüge, die zwischen 12.000 und 20.000 Flaschen in der Stunde abfertigen können. Der Verköstigungssaal stellt für den Besucher, der den fantastischen Anlagen der Brennerei Destilerías Arehucas einen Besuch abstattet, den glänzenden Höhepunkt dar.


Die Einsiedelei San Pedro
Ermita de San Pedro

An einer Seite des Industriebetriebs erhebt sich die kleine Einsiedelei San Pedro Apóstol. Der Ursprung dieser Konstruktion lässt sich auf das Jahr 1724 zurückführen. In dieser Zeit wurde der Bau entsprechend der architektonischen Vorgaben der in La Goleta errichteten Einsiedelei angegangen. Für letztere war Juan Mansel (1521-1525) einst verantwortlich, sie befand sich zum damaligen Zeitpunkt allerdings schon im zerstörten Zustand.
Die zweite, San Pedro gewidmete, Einsiedelei wurde mit dem entsprechenden Heiligen ausgestattet, der seinen Platz in einer Mauernische fand. Später kam es zwischen dem XVIII. und XIX. Jahrhundert zu zahlreichen Episoden, bei denen die Einsiedelei verlassen, restauriert und erneut verlassen wurde. Offensichtlich kam der Einsiedelei im ersten Viertel des vergangenen Jahrhunderts die Vertäfelung im Mudejarstil abhanden. Schließlich kaufte die Brennerei Destilerías Arehucas im Jahre 1971 die benachbarten Grundstücke mitsamt der Einsiedelei, die nur noch über ihre Grundmauern verfügte.

In ihrem Inneren kann man außerdem ein monumentales dreiteiliges Altarbild bewundern, das sich auf die Vergangenheit und ihre Vorgängerin in La Goleta beruft.

Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden Website: www.arehucas.com

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