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Bis
zum Ende des XVI. Jahrhunderts basierte die Wirtschaft auf der Landwirtschaft,
konkret auf den Anbau von Zuckerrohr. Dann kam es jedoch zu einer Krise
im Verlauf des nächsten Jahrhunderts zu verschiedenen Notständen.
Während des XVII. und XVIII. Jahrhunderts wurde die Wirtschaft der
Stadt Arucas von einer Periode des Verfalls gezeichnet, die ganz im Gegensatz
zur vorherigen florierenden Zeit stand.
Das XVIII. Jahrhundert wurde vom Weinanbau beherrscht, der dabei half,
die Wirtschaft auf dem Laufenden zu halten. Kombiniert wurde der Weinanbau
mit der Kultivierung von Mais, Weizen, Kartoffeln und Obstbäumen.
Die Ablösung der Ländereien des Majorats, Ergebnis der Amortisierung
von Mendizábal und Madoz (im XIX. Jahrhundert) stand für den
Beginn einer großartigen landwirtschaftlichen Entwicklung. In erster
Linie ging es um die Kultivierung der Dactylopius Coccus Cacti (Coschenille),
dann aber auch um Zucker und Bananen.
Die Monokultur der Bananenstauden ist noch heute in der Gegend weit verbreitet.
Bis zum Jahre 1970 war Arucas die flächenmäßig größte
Gemeinde des gesamten Archipels, die sich dem Anbau von Bananenstauden
widmete.
Besondere Spuren in der wirtschaftlichen Geschichte der Gemeinde haben
auch bestimmte Ereignisse wie die Gründung der “Zuckerfabrik
und Brennerei San Pedro” im Jahre 1884 hinterlassen (heute heißt
die Firma „Destilerías Arehucas” und verarbeitet Zuckerrohr
zu Rum), sowie die 1989 gegründete Fabrik für Kakaoprodukte
und Weizen, “La Isleña”.
Heutzutage zeugen ganz andere Aktivitäten von Bedeutung, wie beispielsweise
Handel, Dienstleistungen, Industrie und Tourismus.
 
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