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Bañaderos
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El Cerrillo
El Guincho
El Hinojal
El Hornillo
El Puertillo
El Trapiche
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La Hondura
La Hoya Ariñez
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Los Castillos
Los Portales
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San Andrés
Santidad
Tinocas
Trasmontaña
Visvique

BEWOHNERS: 743

Laut dem offiziellen Stadtchronisten Pablo P. de Jesús y Vélez-Quesada war Trasmontaña Schauplatzes einer der wichtigsten Episoden im Kampf der Kanaren gegen die spanischen Truppen. Hier kam es zur Schlacht von Arucas und dabei zum Tod des Heerführers Doramas im Jahre 1481. Vom ursprünglichen Dorf Arucas aus wurde auf die Ländereien hingewiesen, indem man sich darauf bezog, diese lägen “hinter dem Berg”, das heißt, auf der gegenüberliegenden Seite, beziehungsweise auf der Nordseite des Gebirges. Im volkstümlichen Jargon wurde aus dieser Bezeichnung schnell “Trasmontaña”, wie das Viertel auch heute noch genannt wird. Die Ländereien gewannen schon sehr bald an Wert, da in unmittelbarer Umgebung zwei Bewässerungsgräben gelegt wurden. Einer trug die Bezeichnung „leichter“ (ligero) oder „hoher“ (alta) Graben und wurde offensichtlich gegen 1505 errichtet. Er verlief durch die Strasse mit dem Namen Acequia Alta, im Ortskern der Stadt, im südwestlichen Teil von der Montaña de Arucas umgeben. Der andere Bewässerungsgraben wurde gegen 1522 von Juan de Ariñez errichtet und reicht vom San Juan-Flussbett bis nach Trasmontaña.

Laut dem ehemaligen offiziellen Stadtchronisten Juan Zamora Sánchez gab es in Trasmontaña bereits im XVIII. Jahrhundert einige Metze Bananenplantagen, die ein gewisser Antonio Marrero kultivierte. Er verkaufte sein Obst auf dem lokalen Wochenmarkt. Aus diesem Grund kann man das Gebiet als „Pionier“ hinsichtlich der Einführung dieses Anbaus ansehen.

Eine der wichtigsten Anbauarten in diesem Gebiet war das Zuckerrohr. Daher lässt sich auch die Existenz zweier Zuckerfabriken in jener Epoche ableiten. Die Errichtung der Talsperren von Pinto erleichterte die Ausbreitung des Anbaus von Bananenstauden, die eine erhöhte Wasserzufuhr benötigten. Aus diesem Grund kann man heute eine bedeutende hydraulische Infrastruktur bewundern. Hierzu zählen Wasserbecken, Bewässerungsgräben und die kanarischen Kanalsysteme cantoneras.

Im Jahre 1960 wurde der erste Stein zur Errichtung der Kirche zu Ehren des Heiligen Patricius gelegt, dem Schutzherren des Viertels.

Zurzeit wurde die kulturelle Aktivität mit Hilfe des 1979 gegründeten Nachbarschaftsvereins San Patricio verstärkt.