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Iglesia de San Andrés
Ein Teil der reichen Ländereien von Bañaderos und San Andrés wurde infolge der Eroberungsrechte an Bartolomé Páez abgetreten, der sie schon bald mit Zuckerrohrplantagen bedeckte und offensichtlich auch für den Bau der Dorfkapelle San Andrés zuständig war.

Das architektonische Gefüge von größter Bedeutung befindet sich in der Umgebung der Plaza de San Andrés, dem wichtigsten Kern des Viertels. Die Konfiguration dieses Gebietes wurde im Jahre 1975 erschaffen und lässt sich auf den facettenreichen Künstler und Vorzeigesohn der Stadt, Santiago Santana, zurückführen. Als treuer Maler des „Indigenismo“, einer kulturell-sozialen Bewegung, bringt er in die Architektur sein Interesse für das Volkstümliche mit ein. Aus diesem Grund wählt er jene einfachen Gebäude, die nicht aus der Landschaft herausfallen, und setzt bei seinen Konstruktionen ortseigene Materialien wie Flusskiesel und Steine aus dem lokalen Steinbruch ein. Auf dem Platz wurde vor kurzem eine Bronzestatue des Künstlers Santiago Vargas aufgestellt. Sie zeichnet sich durch ihren Realismus und ihre Ausdrucksstärke aus, zu Ehren der bei der Errichtung der Kirche und des Pfarrhauses vollbrachten Arbeit von Domingo Báez González.
Die San Andrés-Kirche erhebt sich harmonisch in ihrem Umfeld. Die ihr zugewiesenen Volumen wirken ausgeglichen und rein, wobei der Glockenturm den höchsten Teil des Gebäudes ausmacht. Im Inneren gibt es sehenswerte Malereien von Santiago Santana, insbesondere die des Hochaltars, die zwei Landschaften im Leben des Heiligen Andreas wiedergeben: Die Wahl des Heiligen Andreas und Petrus und das Martyrium des Heiligen, ein wundervolles Zeugnis für die Bezogenheit auf das Meer, die sowohl für den Heiligen Andreas, als auch für das Viertel Bañaderos steht.